11. und 12. Tag Playa de Granada

Nach den vielen Eindrücken in und um Granada zieht es uns erneut zum Meer. Es dauert nur 1 h und schon sind wir wieder in einer ganz anderen Umgebung. Verrückt wie schnell das geht hier in Spanien. Wir füllen das Wasser im Wohnmobil auf und finden einen angenehmen Campingplatz, nahe zum Meer und mit Pool.

Langsam kommt Portugal in Sichtweite. Nun beginnt das Pfingstwochenende und am Dienstag nach Pfingsten möchten wir in Porto in Portugal sein. Fast 900 – 1.000 km trennen uns noch von unserem Ziel. Doch wir sind guter Dinge, dass wir das gut schaffen werden. So dass wir uns noch einmal zwei Tage Ruhe am Meer gönnen können.

Am Freitag machen wir einen Strandspaziergang am Meer. Hier gibt es überraschender Weise eine vorbildlich ausgebaute Strandpromenade auf der man gut spazieren gehen sowie Fahrradfahren kann und auch für Rollstuhlfahrer ist es fast perfekt auslegt. Gefördert wurde das Ganze, wie wir auf einem Schild erkennen können, von nicht unerheblichen Summen an EU Mitteln. Da wurde wirklich mal was sinnvolles vor Ort gebaut, was man wirklich nutzen kann! Respekt!

Umsäumt wird die Uferpromenade von unzähligen Palmen sowie kleinen Strandbars und ab und zu ein Restaurant.

Strandgut sinnvoll umgebaut
Zur Bank

Der Strand hier besteht weitgehend aus Steinen und Steinsand. Lange nicht zu vergleichen mit dem herrlichen Sand an der Costa Blanca. Doch der Spaziergang in der untergehenden Sonne ist ein Genuss.

Wir laufen bis es ganz dunkel ist und kehren dann zum Wohnmobil zurück.

Heute morgen, am Samstag, wird erst einmal nach dem Frühstück der Pool ausgiebig getestet. Er ist schön angelegt.

Ca. 18 m lang und hat einige Düsen an denen man sich leicht massieren lassen kann.

Wir schwimmen gemeinsam und ziehen Bahn für Bahn. Es tut gut sich endlich mal wieder etwas mehr zu bewegen nach den vielen Autofahrten. Und so genießen wir diesen Pool wie ein unerwartetes Geschenk.

Für mich passt auch die Wassertemperatur. Andrea ist es noch etwas zu kalt. Doch sie hat ihren Neopren Anzug mit und sobald sie ihn angezogen hat, passt es auch für sie.

Cool

Danach legen wir uns in die Sonne und lassen uns trocknen. Die Sonne brennt ganz schön stark. UV Index 7. In Granada waren es sogar 10. So gehen wir nach dem Trocknen lieber in den Schatten zum Wohnmobil.

Den ganzen Tag verbringen wir gemütlich mit Lesen, Kochen, Essen und „ratschen“ mit den Nachbarn. Da ist zum Beispiel Horst aus Norddeutschland, der sich für ein Jahr eine Auszeit genommen hat und nun für 9 Wochen alleine mit dem Motorrad und Zelt quer durch Frankreich, Portugal und Spanien fährt. Er kommt zu uns an den Tisch und wir reden über Dies und Das. So vergeht die Zeit wie im Fluge.

Dann planen wir noch die Weiterreise bis Porto. Und schon wird es wieder Abend. Wir packen bereits alles, damit wir morgen in der Früh bald starten können.

Zum Schluss noch ein kleiner Spaziergang an den Strand.

Selbst gebaut

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