3. Tag Belfort – Lyon

Nach einer ziemlich kalten ( 7 Grad) und durchregneten Nacht haben wir am Vormittag Glück und die Sonne kommt ein wenig heraus.

Passend zu den Hühner von Thomas hier ein Hahn

Nach einem gemütlichen Frühstück, aufräumen, Geschirr waschen, ….

Und dann geht es wieder los. Einige Kilometer weiter wieder auf die Autobahn. Heute bei dem schlechten Wetter heißt es Kilometer machen Richtung Süden. Tempomat rein und fahren und fahren und fahren.

Da wir Autobahn fahren, fühlt es sich so an, als wohnten keine Menschen in Frankreich. Wir sehen kaum Städte, kaum Häuser, nur eine immer gleich ausschauende Landschaft mit Getreidefeldern, Wiesen, Ackerflächen. Es sieht irgendwie alles genau so aus wie in Deutschland.

Zwischendurch dann mal wieder extreme Schauer. 7 Grad. Dann wieder Sonne und 14 Grad. Als wir gegen Abend Lyon passiert haben, ändert sich ganz plötzlich die Landschaft. Schlagartig völlig andere – mehr südlich aussehende – Vegetation. Auch die Bebauung und die Häuser sehen plötzlich viel mehr nach Süden aus. Verrückt. Und dann kommt das Rhone Tal.

Tief hängende Wolken im Rhone Tal

Die nächsten 300 – 350 km werden wird wohl öfters der Rhone begegnen. Die Autobahn verläuft über weiter Strecken relativ parallel zum Fluss. Einem der größten Flüsse Frankreichs. Und er fließt ins Mittelmeer. Da möchten wir auch hin. Plötzlich ein Schild Marseilles 292 km. Das reicht für heute. Die ersten Schilder mit der Bezeichnung Roussillon Dann sind wir morgen schon in der Provence.

Wir werden mit Google Maps schnell fündig und finden einen netten kleinen Campingplatz in der Nähe der Rhone. Nach einigem Suchen finden wir den Monsieur des Platzes und er gibt uns einen schönen Platz für die Nacht.

Es ist schön ruhig und ein kleiner Fluss fließt neben unserem Wohnmobil leise flüsternd dahin. Die Luft fühlt sich frisch und rein an von dem ganzen Regen. Und wir begeben uns in die Abendruhe. Es gibt Bratkartoffeln mit dem Rest vom Spargel von Gestern Abend.

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